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Frauen und Wissenschaft in Performance

29. November 2009 · Kommentar schreiben

Die Canadian Association for Theatre Research wird sich im Rahmen einer Konferenz (Montreal, Mai 2010) mit dem Verhältnis von Frauen und Wissenschaft in Performance auseinandersetzen.

Über mehrere Jahre hinweg hätten Stücke Wissenschaft benutzt, um patriarchalische Ideologien zu rationalisieren und um Frauen als von Natur aus mitfühlend, bemutternd, emotional, schwach und unterlegen darzustellen. Aus diesem Grund seien Feministinnen traditionell bei jedem Rekurs auf Wissenschaft skeptisch, insbesondere gegenüber Biologie und Medizin. Dagegen haben aktuelle feministische Theoretikerinnen wie Elizabeth Grosz und Donna Haraway dazu aufgerufen, die Stellung von Wissenschaft in Vergangenheit und Gegenwart neu zu überdenken und insbesondere zu überlegen, wie sie verwendet werden kann, um konventionelle Herrschafts- und Unterwerfungsverhältnise zwischen Rassen und Geschlechtern zu kritisieren. In Reaktion auf diese Herausforderung hätten Theaterwissenschaftler begonnen, vergangene Stücke und Aufführungen erneut zu betrachten und ein differenzierteres Verständnis für die Arten zu entwickeln, wie Wissenschaft an die sich stetig verändernden Rollen von Frauen in der Gesellschaft angepasst wurde. Gleichzeitig würden Gegenwartsdramatiker und -performer Wissenschaft in ihren Arbeiten nutzen um traditionelle patriarchalische  Ideologien zu hinterfragen und Geschlechterrollen neu zu bestimmen.

Folgende Fragen wurden (in einem Call for Paper) aufgeworfen:

  • Zu welchen Zwecken haben feministische Dramatiker und Performer Wissenschaft in ihren Arbeiten verwendet?
  • Wie wurden Evaluationstheorien für die Darstellung von Frauen benutzt?
  • Haben Stücke oder Aufführungen die traditionellen wissenschaftlichen Ansichten über die „Natur der Frau“ eher unterstützt oder hinterfragt?
  • Wie haben künstliche Reproduktionstechniken die Darstellung des Weiblichen im Gegenwartsdrama beeinflusst?
  • Wie ist die Wahrnehmung der Mutterschaft davon betroffen?

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Performance Matters

26. November 2009 · Kommentar schreiben

Performance Matters
rethinking why performance matters through the matter of performance

… so lautet das Motto einer neuen Webseite, deren Publikation am 23.11.09 über [LiveArt] verkündet wurde.  Dahinter verbirgt sich ein auf drei Jahre angelegtes, kreatives Forschungsprojekt, das Künstler, Kuratoren und Akademiker zusammenbringen wird, um die Herausforderungen zu erkunden, welche die gegenwärtige Performance-Kunst für die Vorstellung von kulturellen Werten bedeutet. Eine Kooperation zwischen Goldsmiths, der Universtity of London, Roehampton University und der Live Art Development Agency will der Frage nachgehen, ob solche Formen kultureller Praxis in der gesamten Kultur ernster genommen werden und ob sie das Potential besitzen, das Verständnis welchen Wert Dinge und wie sie in der Gegenwart einen Wert besitzen (matter).

Performance Matters wird verschiedene Ereignisse und Aktivitäten umfassen: gemeinsame Projekte zwischen Künstlern und Schriftstellern mittels kreativer Dialoge; eine Serie praktischer Workshops; zwei öffentliche internationale Symposien, die Publikation eines Buches, die Entwicjlung zweier innovativer Promotionsvorhaben und eine Reihe von Gesprächen über die wichtigen Fragen des Projektes.
Die Webseite wird Informatioen über die Kooperationen und Ereignisse enthalten, Nachrichten ankündigen und über aktuelle Informationen über die Aktivitäten anzeigen. Ebenso wird es Raum für den Austausch von Texten, Ideen und Bildern über und um das Projekt herum geben.
2009/20010 wird Performing Idea den wechselnden Verhältnissen zwischen performativer Praxis und Diskurs, Ereignis und Beschreibung, nachgehen. Im zweiten Jahr soll Trashing Performances marginale und unwerte performative Praktiken erkunden, um kritische und kulturelle Innovationen durch nichtinstitutionelle Manifestitationen und informelle Aufführungen. Im letzten Jahr, unter dem Titel Potentials of Performance, wird der Prozess durch die Herstellung eines Buches, das zeigt, wie Performance-Kunst politische und kulturelle Möglichkeiten eröffnet.

Link zur Seite: www.thisisperformancematters.co.uk

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Der Live-Art-Almanach

14. November 2009 · Kommentar schreiben

Fristende für Einsendungen: 31. Dezember 2009

Webseite: www.thisisLiveArt.co.uk

Der Live Arte Almanac Vol. 2 wird von der Live Art Development Agency (London, UK), in Zusammenarbeit mit Live Art UK, Performance Space 122 (New York, USA) und Performance Space (Sydney, Australien) veröffentlicht.

Der Almanach wird 2010 publiziert und soll aktuelle Texte über und um Live Art herum zusammenführen: von Rezensionen, Interviews angefangen über Nachrichten und Kulturkritiken hin zu privaten Mitteilungen. Es soll eine wertvolle Quelle und Lektüre für Künstler, Schreibende, Studenten und andere Interessierte an Live Art sein.

Beiträge können beliebig lang sein, wenn sie nicht mehr als 5000 Wörter beinhalten. Sie sollen sich engagiert, provozierend und reflektiert mit der gegenwärtigen kulturellen Landschaft auseinandersetzen, in der Live Art-Praktiken situiert sind. Ebenso sollen sie neue Perspektiven auf die verschieden Debatten und Konzepte entwerfen, die in dieser Landschaft zirkulieren. Es kann sich um eigene Texte handeln, aber gewünscht sind eher Berichte über Leseerfahrungen mit fremden Texten. Das Ergebnis sollte nicht älter als Juli 2008 sein.

Der Almanach wird in Englisch verfasst. Trotzdem sind auch internationale Beiträge oder Übersetzungen aus anderen Sprachen willkommen.

The (first) Live Art Almanac is available to purchase from Unbound – www.thisisUnbound.co.uk – for only £5.00.

*The term Live Art is not a description of an artform or discipline, but a cultural strategy to include experimental processes and experiential practices that might otherwise be excluded from established curatorial, cultural and critical frameworks. Live Art is a framing device for a catalogue of approaches to the possibilities of liveness by artists who chose to work across, in between, and at the edges of more traditional artistic forms.

Please also refer to “What is Live Art?”: www.thisisliveart.co.uk/about_us/what_is_live_art.html

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10 Performances

14. November 2009 · Kommentar schreiben

Ort: Roehampton University, London

Veranstalter: Justin Hunt and Danae Theodoridou

Webseite: www.roehampton.ac.uk/10performances

Das textbasierte Performance-Projekt will sich mit dem performativen Schreiben im Verhältnis zum aufgeführten Performance-Ereignis auseinandersetzen. Davon ausgehend, dass Sprache kein Text, sondern ein Ereignis ist, soll Schreiben als eine Art zu performen betrachtet werden. Ebenso wird reflektiert, wie Aufführungen von Sprach- und Schreibprozessen profitieren.

Jeweils fünf internationale und britische Künstler werden für den 26. November einen Text zur Verfügung stellen.

The ten artists participating in the project are:

  • Mark Caffrey (Queen’s University, Belfast)
  • Barbara Campbell (Australia)
  • Robin Deacon (UK)
  • Matthew Goulish (USA) (Work performed by performance artist Lisa Alexander(UK))
  • Akillas Karazisis (Greece)
  • Johanna Linsley (Queen Mary, University of London)
  • Cathy Naden (UK)
  • Tamarin Norwood (Goldsmiths College, University of London)
  • Theron Schmidt (Queen Mary, University of London)
  • Danae Theodoridou (Roehampton University)

Wer nicht dabei sein kann, hat die Chance, das Ganze im Internet zu verfolgen:

http://www.scribblelive.com/Event/10_Performances_1

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Architektur von Performances

9. November 2009 · Kommentar schreiben

Termin:  25.11.2009, 16.30 Uhr

Veranstalter: Centre for Research Into Expanded Dramaturgies, University of Winchester

Webseite www.expandeddramaturgies.com

Veranstaltungsort: St Edburga 201, University of Winchester

Das Seminar möchte der Bedeutung des Begriffs „Wahrnehmungsarchitektur (architecture of sensation)“ in Bezug auf Interfaces zwischen Licht, Klang und Raum sowie textuellen und kulturellen Reaktionen auf den städtischen Raum nachgehen. Yvon Bonenfant  will die Frage erörtern, wie während einer Performance Architektur gefühlt wird, die durch die Verbindung von Licht und räumlich verteilte Klänge entsteht. Dabei will sie sich auf Theoretiker wie Martin Welton, Laura Marks, Steven Connor und Juhanni Pallasmaa beziehen. Inga Bryden möchte die Stadt als Wahrnehmungsraum beschreiben und refklektieren, wie Schriftsteller und Kulturkritiker sich zu dem Problem stellten, dass es unmöglich ist, die Komplexität der Erfahrung von Urbanität einzufangen. Sie wird u.a. Graffiti als Einschreibungen in den Raum diskturieren.

Yvon Bonenfant, Senior Lecturer in Performing Arts at the University of Winchester, works to explore intermedia performance that use extended voice as a starting point for adventures across disciplines. His works and collaborations have been shown in the UK, the USA, Canada, France, Brazil, Lithuania, Portugal, Slovakia and Japan and he has published in Performance Research; SCAN Journal; BMDP and others.

Dr Inga Bryden is Principal Lecturer in English and Head of Research in the Faculty of Arts at Winchester. She has published on visual and material cultures, domestic architecture, and literature and urban space, and has curating experience. Recent conference papers, at the University of Strathclyde and RIBA, have explored the links between literature, architecture and visual culture.

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Theatre and Film

5. November 2009 · Kommentar schreiben

Fristende: 11. Januar 2010

Tagungszeitraum:  09.04.2010 – 11.04.2009

Veranstalter: The Southeastern Theatre Conference

Webseite: http://www.setc.org/publications/symposium.php

Veranstaltungsort: Agnes Scott College, Decatur, Georgia

Das Symposium möchte sich mit der Frage auseinander setzen, ob wir unser Verständnis vom Theater durch die Beschäftigung mit dem Film erweitern können. Sicherlich sei der Film leichter austauschbar und archivierbar, aber stellen Film und Theater wirklich verschiedene Ansprüche an ihr Publikum? Welche Kinotechniken können im Gegenwartstheater beobachtet werden?

Keynote Speaker:
Bruce McConachie, University of Pittsburgh
Author of Engaging Audiences: A Cognitive Approach to Spectating in the Theatre

Für einzelne Beiträge sind folgende Themen denkbar:

  • Broadwaymusicals, die auf Filmen basieren
  • Verfilmte Theaterstücke
  • Vaudeville (Varieté) und Film
  • Regisseure oder Künstler, die sowohl im Theater als auch im Film arbeiten
  • Film, der in Theateraufführungen/Medienkunst integriert ist (und vice versa)
  • ökonomische Überlegungen im Theater und Film
  • Schauspieltechniken für den Film im Vergleich zum Theater
  • Publikum, wie ähnlich/verschieden ist der Prozess des Konsumieren, Reagierens und Verstehens?
  • künstlerische Kontrolle und relative Macht des Textautors, Regisseur, Drehbuchschreibers und Filmregisseurs

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Deleuze and Performance

24. Juni 2009 · Kommentar schreiben

Ein Sammelband, der sich mit dem Einfluss von Deleuze auf die Performancetheorie beschäftigt und von Laura Cull (http://www.lauracull.com/) herausgegeben wurde, ist kürzlich erschienen. Er will unter anderem klären, welche Bedeutung Performance in den Texten Deleuze hat und welche Bedeutung Deleuze für die performative Theorie und Praxis besitzt.

Contents
Introduction – Laura Cull
Chapter 1: Performing in the Chaosmos: Farts, Follicles, Mathematics, and Delirium in Deleuze – Herbert Blau
Chapter 2: I Artaud BwO: The Uses of Artaud’s To have Done with the judgement of God – Edward Scheer
Chapter 3: Expression and Affect in Kleist, Beckett, and Deleuze – Anthony Uhlmann
Chapter 4: A Theatre of Subtractive Extinction: Bene without Deleuze – Lorenzo Chiesa
Chapter 5: Performing, Strolling, Thinking: From Minor Literature to Theatre of the Future – Daniel Watt and Off the beaten path or, notes towards a Heideggerian deterritorialization: a response to Daniel Watt – Julian Wolfreys
Chapter 6: Becoming a Citizen of the World: Deleuze between Allan Kaprow and Adrian Piper – Stephen Zepke
Chapter 7: sub specie durationis – Matthew Goulish and Laura Cull
Chapter 8: Thinking through Theatre – Maaike Bleeker
Chapter 9: Becoming–Dinosaur: Collective Process and Movement Aesthetics – Anna Hickey-Moody
Chapter 10: …of butterflies, bodies and biograms… Affective spaces in performativities in the performance of Madama Butterfly – Barbara Kennedy
Chapter 11: Like a Prosthesis: Critical Performance à Digital Deleuze – Timothy Murray
Chapter 12: Performance as the Distribution of Life: From Aeschylus to Chekhov to VJing via Deleuze and Guattari – Andrew Murphie
Chapter 13: The ‘minor’ arithmetic of rhythm: imagining digital technologies for dance – Stamatia Portanova

Link zum britischen Amazon: http://www.amazon.co.uk/Deleuze-Performance-Connections-Laura-Cull/dp/0748635041/

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Kidnapped by Carlton

22. Juni 2009 · Kommentar schreiben

[Newsletter LIVE-ART] Eine neue digitale Performance kann auf youtube eingesehen werden. Zu instrumentaler Musik von Johnny Parry kann man anhand von Skizzen Alec Kronackers die Entführung von Jamie durch Carlton verfolgen (in Englisch). Der Text, ins Bild integriert, stammt von Mark McGowan und endet mit der Frage, was aus Jamie geworden ist. Darüber kann der Betrachter vor dem schwarzen Bildschirm fast eine Minute nachdenken. Am interessantesten erscheint mir die zufällige Verlinkung zu ähnlichen Filmen, die bei youtube gehostet werden: Interviews mit ehemaligen Entführten oder Popsongs, die das Thema aufgreifen.
Link zur Performance: http://www.youtube.com/watch?v=mkb7IThINX0

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Kulturen des Kuratorischen (Masterstudiengang)

17. Juni 2009 · Kommentar schreiben

Bewerbungsschluss: 30. Juni 2009

Organisation: Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

Link: http://www.kdk-leipzig.de/

Zum Wintersemester 2009/2010 ist es an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig möglich, sich für den Masterstudiengang Kulturen des Kuratorischen einzuschreiben. Das Studium erfolgt berufsbegleitend und dient der Weiterbildung. Im Zentrum steht die Praxis des Kuratierens, die wissenschaftlich reflektiert und in anwendungsbezogener Forschungspraxis hinterfragt wird.

Das Studienprogramm vermittelt nicht nur Methoden der Konzeption, Organisation und Durchführung kuratorischer Projekte, sondern ebenso die theoretischen Mittel zur Analyse, Erörterung und Weiterentwicklung von Ausstellungen und anderen Formen der Kulturvermittlung. In transdisziplinär angelegten Seminaren, Workshops, Vorträgen und Exkursionen befassen sich Lehrende und Studierende mit den historischen und aktuellen Verhältnissen, den Bedingungen und Potentialen, die das Kuratorische als eine eigene Methode der Generierung, Vermittlung und Reflektion von Erfahrungen und Wissen herausgebildet hat.

Module:

  • Geschichte und Theorie des Kuratorischen/ Geschichte des Ausstellens
  • Geschichte und Theorie des Kuratorischen / Transdisziplinarität
  • Geschichte und Theorie des Kuratorischen / Transkulturalität
  • Kunstgeschichte und -theorie der Moderne und der Gegenwart
  • Projektmanagement
  • Forschungspraxis I: Kuratorisches Projekt
  • Forschungspraxis II: Masterarbeit/Konzeption
  • Forschungspraxis III: Masterarbeit

Quelle: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/chancen/type=studiengaenge&id=3900

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KoerperWissen: Erkenntnis zwischen Eros und Ekel

17. Juni 2009 · Kommentar schreiben

Tagungszeitraum:  26.06.2009-27.06.2009

Veranstalter: Museum der Universität Tübingen

Webseite: http://www.unimuseum.uni-tuebingen.de

Veranstaltungsort: Schloss Hohentübingen, Hörsaal des Instituts für Klassische Archäologie

Der Körper ist Gegenstand von Faszination und Abschreckung gleichermaßen. Beide Erfahrungen werden in einer wissenschaftlichen Reflexion des Körpers nur unvollkommen erfasst. Aus diesem Grund beschäftigt sich die Tübinger Tagung mit „Körperwissen“, mit intuitiven, emotionalen oder künstlerischen Herangängen an den Körper.

Freitag, 26. Juni 2009
Ort: Hörsaal Klassische Archäologie, Schloss Hohentübingen

14:00 Uhr
Begrüßung und Einführung „KörperWissen“
Priv.-Doz. Dr. Ernst Seidl (Museum der Universität Tübingen MUT)

14:15 Uhr
Nachdenken über den Körper in der Philosophie. Descartes und die Folgen
Prof. Dr. Michael Heidelberger (Philosophisches Seminar/Tübingen)

15:00 Uhr
Der Körper als Substrat des Unterscheidens. Vom Rassenkonzept zur menschlichen Diversität
Dr. Veronika Lipphardt (Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte/Berlin)

16:30 Uhr
Der Körper: Anhängsel des Gehirns?
Prof. Dr. Niels Birbaumer (Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie/Tübingen)

17:30 Uhr
FremdKörper. Hirnimplantat – Körperlichkeit – Ethik
Dr. Jens Clausen (Institut für Ethik und Geschichte der Medizin/Tübingen)

19:00 Uhr
Umtrunk und Vorstellung der neuen Objektbeschriftung der Abguss-Sammlung
des Museums Schloss Hohentübingen

20:00 Uhr
H A U T K O N T A K T
Performance von Andreas Hoffmann, Eningen

Samstag, 27. Juni 2009
Ort: Hörsaal Klassische Archäologie, Schloss Hohentübingen

09:30 Uhr
Das Anatomieren des Körpers. Gegenwart – Geschichte – Zukunft
Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner; Prof. Dr. Christian Kleßen (Anatomisches Institut/Tübingen)

10:30 Uhr
Wiederkehr – Abkehr – Heimkehr? „KörperWissen“ als kulturanthropologische Dimension
Dr. Tina Ebbing (Empirische Kulturwissenschaften/Unna)

12:00 Uhr
Im Fleisch der Engel. Eros und Sakrament in der frühen jesuitischen Ordenspropaganda
Milan Wehnert M. A. (Kunstgeschichte und Katholische Theologie/Tübingen)

13:00 Uhr
Ekel als Bild. Körpererfahrung und Imagination in Kunstpraxis und Kunstgeschichte
Prof. Dr. Barbara Lange (Kunsthistorisches Institut/Tübingen)

Link zur Erstveröffentlichung: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=11680

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