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Zeit für Fragen – Question Time

17. Dezember 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Link: http://www.questiontime.me/

Open Dialogue führt derzeit ein Projekt in Kopenhagen durch. Beteiligt sind David Berridge, Rachel Lois Clapham, Alex Eisenberg, Mary Paterson und Neil Bennun (assoziert). Alternativ zur stattfindenden Klimakonferenz werde Zugänge zum Klimawandel erkundet, die auf persönlicher Erfahrung, Aktivismus etc. beruhen. Das Ziel ist es, ca. 1000 Interviews in Cafés, Privathäusern, Bahnhöfen und Konferenzcentern zu führen und diese Interviews zu verbreiten und zu diskutieren.

Question Time fragt:

  • Wie glaubst Du, wird sich der Klimawandel ereignen?
  • Was ist Gastfreundschaft für Dich?
  • Was schwebt Dir als Zukunftsvision für das Leben der Menschen unter extremen Bedingungen in einem postglobalisierten, absterbenden Universum vor?
  • Wo ist der Recyclingbehälter in Deinem Haus?

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Tanz bewahren

8. Dezember 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Fristende: 25. März 2009

Für einen Sonderheft des Dance Chronicle (Lynn  Matluck Brooks, Joellen Meglin(Hg.)) können Forschungsberichte zum Thema PRESERVING DANCE AS A LIVING LEGACY eingereicht werden.

Während die Tanzwelt immer weiter zu ihren äußersten Grenzen vordringt, ist es gleichsam notwendig, die Geschichte zu erinnern, auf welcher der heutige Tanz aufbaut. Einerseits haben solche Organisationen wie Dance Heritage Coalition, National College Choreography Initiative, Balanchine  Trust und Dance Notation Bureau und viele andere mehr Konzepte und Richtlinien entwickelt, um das Erbe der Tänze, Performances und Choreographen lebendig zu halten. Andererseits beginnen Choreographen ebenfalls festzustellen, dass Pressearchive, Videoaufzeichnungen und philosophische Überlegungen Teil ihres “Werkzeugkasten” sind.

Folgende Fragen könnten für die anvisierten Beiträge relevant sein:

  • Sind Choreographen am Erhalt ihrer eigenen Arbeiten für die Nachwelt interessiert? Sollten Sie daran interessiert sein? Welche Methoden verwenden Choreographen, um ihre Arbeiten aufzuzeichnen?
  • Gibt es bekannte Modelle, um ein künstlerisches Erbe zu bewahren? Wie funktionieren sie und warum waren sie erfolgreich? Was hätte sie noch effektiver gemacht?
  • Was wird erreicht, was geht verloren und was verändert sich wenn Arbeiten von der ursprünglichen Umwelt des Künstlers von einer Gruppe aufgeführt werden, die von anderen kreativen Impulsen beeinflusst wird?
  • Wie unterstützen Personen-, Firmen-, öffentliche und Theaterarchive die bewahrende und rekonstruktive Arbeit?
  • Wie haben internationale Märkte, Medienrepräsentationen und/oder das Internet das Überleben bestimmter Tanzarbeiten beeinflusst?
  • Welche Art von Tanz wird häufiger bewahrt und rekonstruiert? Warum ist das so? Was wird vernachlässigt?
  • Wie können wir die gegenwärtigen Tänzer davon überzeugen, die vergangenen Tänze zu lernen? Warum sollten sie derart unterrichtet werden?
  • Wie reagiert das heutige Publikum auf Rekonstruktionen vergangener Tänze? Welche Veränderungen oder Anpassungen müssen vorgenommen werden, um das Publikum anzusprechen und mit welchen Problemem ist dabei zu rechnen?

Die Manuskripte durchlaufen ein Double-Blind-Peer-Review und können zu Lynn Matluck Brooks (lynn.brooks@fandm.edu) oder Joellen  Meglin at jmeglin@temple.edu geschickt werden. Hinweise zum Layout könnten den Instruktionen für Autoren (Instructions for Authors) entnommen werden: www.informaworld.com/smpp/title

A CALL FOR RESEARCH ARTICLES
>
> PRESERVING DANCE AS A LIVING LEGACY
>
> As the dance world rushes forward into ever more sharply cutting
> edges of investigation, we remain mindful of the history on which
> today’s dance is built. Such organizations as the Dance Heritage
> Coalition, National College Choreography Initiative, the Balanchine
> Trust, and the Dance Notation Bureau, among many others, supply
> frameworks and guidance for keeping dances, performances, and
> choreographers’ legacies alive. Today’s choreographers, too,
> recognize that press archives, video recordings, and statements of
> philosophy are part of their toolbox.
> We invite research submissions to a special issue of Dance Chronicle
> devoted to “Preserving Dance as a Living Legacy,” edited by Lynn
> Matluck Brooks and Joellen Meglin.  Papers might address subject
> matter such as, but not limited to, topics suggested below:
>
> Are choreographers interested in preserving their own works for
> posterity? Should they be interested? Which methods have
> choreographers used to record their own works?
>
> What are some known models for maintaining an artistic legacy?  How
> do these work, and why have they been successful? What might make
> these models more effective?
>
> What is gained, what is lost, and what changes as works pass from
> the original artists’ domain to performance by groups distant from
> that creative impulse?
>
> How do archives – personal, company, public, performing arts –
> support the work of preservation and reconstruction?
>
> How have international markets, media representations, and/or the
> Internet influenced the survival of particular dance works?
>
> Which kinds of dance are most frequently preserved and
> reconstructed? Why is this the case?  What are we missing in our
> focus?
>
> How can we educate today’s dancers about the value of learning the
> dances of the past? Why should we so educate them?
>
> How do current audiences respond to reconstructions of dances from
> past periods? What changes or adaptations must be made to appeal to
> current audiences and what issues are involved in such changes?
>
> All manuscripts will receive double blind peer review.  Submissions
> will be accepted any time up to March 25, 2010.  Send manuscripts or
> inquiries to Lynn Matluck Brooks at lynn.brooks@fandm.edu or Joellen
> Meglin at jmeglin@temple.edu. Style and formatting guidelines are
> available as “Instructions for Authors” at: www.informaworld.com/smpp/title
> ~
> db
> =all~content=t713597243~tab=submit~mode=paper_submission_instructions
>
>
> Lynn Matluck Brooks
> Director of the Dance Program
> Co-editor, Dance Chronicle: Studies in Dance and the Related Arts
> Franklin & Marshall College
> PO Box 3003
> Lancaster, PA 17604-3003

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Transkulturelle Erinnerung

4. Dezember 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Datum: 4. bis 6. Februar

Veranstalter: Centre for the Study of Cultural Memory, Institute of Germanic & Romance Studies, University of London und the Department of English and Comparative Literature, Goldsmiths, University of London

Ort: Institute of Germanic & Romance Studies, University of London

Webseite: http://igrs.sas.ac.uk/research/transculturalmemory.htm

Die Konferenz Trancultural Memory soll den Arbeitsbeginn des Centre for the Study of Cultural Memory markieren.

Keynote speakers: Astrid Erll (University of Wuppertal), Andrew Hoskins (University of Warwick), Dirk Moses (University of Sydney), Michael Rothberg (University of Illinois at Urbana-Champaign), Discussant: Susannah Radstone (University of East London)

Skeptische Reaktionen auf den Aufstieg der Gedächtniswissenschaften (memory studies) haben sich auf die Praktikabilität solcher Konzepte, wie das des “kollektiven” Gedächtnisses gestürzt. Können Gesellschaften tatsächlich kollektiv erinnern (remember)? Genauer, können Individuen tatsächlich erinnern, was sie nicht direkt beobachtet oder erfahren haben? Kann man vom kollektiven Gedächtnis einfach als Ideologie oder politische Phantasie sprechen?  Das Konzept des kulturellen Gedächtnisses habe seine binäre Opposition von Individuum und Kollektiv überwunden, indem es auf deren Wechselverhältnis und auf die Orte, an denen ihre Vermittlung stattfinde, fokussiere (Assmann). Trotzdem, wie arbeitet das Gedächtnis, wenn Ereignisse über Kulturen hinweg und zwischen ihnen erinnert werden? Ist es im Zeitalter der Globalisierung immer noch möglich, von einem lokalen und nationalen Gedächtnis zu sprechen oder existiert das Lokale und Nationale immer implizit oder explizit im Dialog mit dem Transnationalen? Holocaust- und Gedächtnisforschungen haben begonnen diese Fragen zu stellen, indem sie die Globalisierung der Holocausterinnerung auf einen Tropus zurückgeführt haben, mit dem moderne Grausamkeiten geformt und erinnert werden. Es wundere nicht, dass der Holocaust in das nationale Gedächtnis  integriert wurde, um Genozide an der einheimischen Bevölkerung zu vergessen und nationale Ideale zu stärken (Huyssen and Patraka). Im Unterschied dazu hätten Theorien des Fremdschämens (vicarious witnessing) eine ethische Grenze der Erinnerung an transkulturelle Ereignisse postuliert. Konzepte des “protheitischen” und “Postgedächtnisses” betrachten die Erinnerung von Ereignissen, die von Nach- und Fremdgeborenen beobachtet (witnessed) wurden, oder massenmedial vermittelte Erinnerungen, als etwas, dass nicht richtig zu einer familien, ethnischen und nationalen Gruppe gehöre oder sie definiere (Hirsch and Landsberg). (Das Konzept einer Zeugenschaft über kulturelle Grenzen hinweg werde kontrovers im akademischen Diskurs diskutiert.) Aktuelle Errungenschaften in der vergleichenden Historiographie (Moses, Stone, Moshman), hätten eine fruchtbare Grundlage für zukünftige Entwicklungen in den Gedächtniswissenschaften gelegt und danach gestrebt “konzeptuelle Blockaden” zu überwinden, indem sie moderne Grausamkeiten verglichen und sich dabei von der singulären Stellung des Holocaust lösten, weil sie befürchteten, dass dadurch eine Hierarchie des Leidens in der Moderne etabliert werde. Ihnen gelang es strukturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den grausamen Ereignissen herauszuarbeiten – zwischen Genozid und Kolonialismus. Ähnlich wie Moses die Moderne als Jahrhundert der Rasse beschreibt, so haben Sozial- und Literaturwissenschaften Rasse als allumfassendes Narrativ beschrieben, das verschiedene moderne Sphären sowohl der kulturellen Kreativität als auch der gewaltätigen Aktivität und Identifikation zusammenbringt (Cheyette and Gilroy). In postkolonialen Forschungen haben Konzepte wie “Trauma” eher einen räumlichen als einen linearen Zugang zu kolonialen und postkolonialen Erfahrungen ermöglicht (Durrant). In der Philosophie haben Konzepte wie das des “bloßen Lebens” eine internationale Betrachtung staatlicher Souveränität und deren Biopolitik möglich gemacht (Agamben). In architektonischen und städtebaulichen Forschungen ist herausgefunden worden, dass die Städte und ihre Architektur ein globalisierte Form desEinheimischseins ausdrücken, was Implikationen für Räume und Orte des Gedächtnisses und des ehrenden Gedenkens hat. Alle diese Disziplinen finden, dass es zunehmend schwieriger und problematischer wird, Repräsentationen der Vergangenheit isoliert zu betrachten, was wiederum die Notwendigkeit vergleichender Forschungen zum Gedächtnis betont, angesichts dessen transkultureller Form (Rothberg). Die Konferenz geht das Thema des “transkulturellen Gedächtnisses” von verschiedenen Disziplinen an: Englischer und Vergleichender Literaturwissenschaft, Geschichte, Cultural Studies, Architektur, Kulturgeographie, Filmwissenschaft, Medienwissenschaften, Politikwissenschaften, Psychologie, Soziologie, Bildende Kunst etc.

Centre for the Study of Cultural Memory, Institute of Germanic & Romance Studies, University of London and the Department of English and Comparative Literature, Goldsmiths, University of London

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Frauen und Wissenschaft in Performance

29. November 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Die Canadian Association for Theatre Research wird sich im Rahmen einer Konferenz (Montreal, Mai 2010) mit dem Verhältnis von Frauen und Wissenschaft in Performance auseinandersetzen.

Über mehrere Jahre hinweg hätten Stücke Wissenschaft benutzt, um patriarchalische Ideologien zu rationalisieren und um Frauen als von Natur aus mitfühlend, bemutternd, emotional, schwach und unterlegen darzustellen. Aus diesem Grund seien Feministinnen traditionell bei jedem Rekurs auf Wissenschaft skeptisch, insbesondere gegenüber Biologie und Medizin. Dagegen haben aktuelle feministische Theoretikerinnen wie Elizabeth Grosz und Donna Haraway dazu aufgerufen, die Stellung von Wissenschaft in Vergangenheit und Gegenwart neu zu überdenken und insbesondere zu überlegen, wie sie verwendet werden kann, um konventionelle Herrschafts- und Unterwerfungsverhältnise zwischen Rassen und Geschlechtern zu kritisieren. In Reaktion auf diese Herausforderung hätten Theaterwissenschaftler begonnen, vergangene Stücke und Aufführungen erneut zu betrachten und ein differenzierteres Verständnis für die Arten zu entwickeln, wie Wissenschaft an die sich stetig verändernden Rollen von Frauen in der Gesellschaft angepasst wurde. Gleichzeitig würden Gegenwartsdramatiker und -performer Wissenschaft in ihren Arbeiten nutzen um traditionelle patriarchalische  Ideologien zu hinterfragen und Geschlechterrollen neu zu bestimmen.

Folgende Fragen wurden (in einem Call for Paper) aufgeworfen:

  • Zu welchen Zwecken haben feministische Dramatiker und Performer Wissenschaft in ihren Arbeiten verwendet?
  • Wie wurden Evaluationstheorien für die Darstellung von Frauen benutzt?
  • Haben Stücke oder Aufführungen die traditionellen wissenschaftlichen Ansichten über die “Natur der Frau” eher unterstützt oder hinterfragt?
  • Wie haben künstliche Reproduktionstechniken die Darstellung des Weiblichen im Gegenwartsdrama beeinflusst?
  • Wie ist die Wahrnehmung der Mutterschaft davon betroffen?

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Performance Matters

26. November 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Performance Matters
rethinking why performance matters through the matter of performance

… so lautet das Motto einer neuen Webseite, deren Publikation am 23.11.09 über [LiveArt] verkündet wurde.  Dahinter verbirgt sich ein auf drei Jahre angelegtes, kreatives Forschungsprojekt, das Künstler, Kuratoren und Akademiker zusammenbringen wird, um die Herausforderungen zu erkunden, welche die gegenwärtige Performance-Kunst für die Vorstellung von kulturellen Werten bedeutet. Eine Kooperation zwischen Goldsmiths, der Universtity of London, Roehampton University und der Live Art Development Agency will der Frage nachgehen, ob solche Formen kultureller Praxis in der gesamten Kultur ernster genommen werden und ob sie das Potential besitzen, das Verständnis welchen Wert Dinge und wie sie in der Gegenwart einen Wert besitzen (matter).

Performance Matters wird verschiedene Ereignisse und Aktivitäten umfassen: gemeinsame Projekte zwischen Künstlern und Schriftstellern mittels kreativer Dialoge; eine Serie praktischer Workshops; zwei öffentliche internationale Symposien, die Publikation eines Buches, die Entwicjlung zweier innovativer Promotionsvorhaben und eine Reihe von Gesprächen über die wichtigen Fragen des Projektes.
Die Webseite wird Informatioen über die Kooperationen und Ereignisse enthalten, Nachrichten ankündigen und über aktuelle Informationen über die Aktivitäten anzeigen. Ebenso wird es Raum für den Austausch von Texten, Ideen und Bildern über und um das Projekt herum geben.
2009/20010 wird Performing Idea den wechselnden Verhältnissen zwischen performativer Praxis und Diskurs, Ereignis und Beschreibung, nachgehen. Im zweiten Jahr soll Trashing Performances marginale und unwerte performative Praktiken erkunden, um kritische und kulturelle Innovationen durch nichtinstitutionelle Manifestitationen und informelle Aufführungen. Im letzten Jahr, unter dem Titel Potentials of Performance, wird der Prozess durch die Herstellung eines Buches, das zeigt, wie Performance-Kunst politische und kulturelle Möglichkeiten eröffnet.

Link zur Seite: www.thisisperformancematters.co.uk

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Der Live-Art-Almanach

14. November 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Fristende für Einsendungen: 31. Dezember 2009

Webseite: www.thisisLiveArt.co.uk

Der Live Arte Almanac Vol. 2 wird von der Live Art Development Agency (London, UK), in Zusammenarbeit mit Live Art UK, Performance Space 122 (New York, USA) und Performance Space (Sydney, Australien) veröffentlicht.

Der Almanach wird 2010 publiziert und soll aktuelle Texte über und um Live Art herum zusammenführen: von Rezensionen, Interviews angefangen über Nachrichten und Kulturkritiken hin zu privaten Mitteilungen. Es soll eine wertvolle Quelle und Lektüre für Künstler, Schreibende, Studenten und andere Interessierte an Live Art sein.

Beiträge können beliebig lang sein, wenn sie nicht mehr als 5000 Wörter beinhalten. Sie sollen sich engagiert, provozierend und reflektiert mit der gegenwärtigen kulturellen Landschaft auseinandersetzen, in der Live Art-Praktiken situiert sind. Ebenso sollen sie neue Perspektiven auf die verschieden Debatten und Konzepte entwerfen, die in dieser Landschaft zirkulieren. Es kann sich um eigene Texte handeln, aber gewünscht sind eher Berichte über Leseerfahrungen mit fremden Texten. Das Ergebnis sollte nicht älter als Juli 2008 sein.

Der Almanach wird in Englisch verfasst. Trotzdem sind auch internationale Beiträge oder Übersetzungen aus anderen Sprachen willkommen.

The (first) Live Art Almanac is available to purchase from Unbound – www.thisisUnbound.co.uk – for only £5.00.

*The term Live Art is not a description of an artform or discipline, but a cultural strategy to include experimental processes and experiential practices that might otherwise be excluded from established curatorial, cultural and critical frameworks. Live Art is a framing device for a catalogue of approaches to the possibilities of liveness by artists who chose to work across, in between, and at the edges of more traditional artistic forms.

Please also refer to “What is Live Art?”: www.thisisliveart.co.uk/about_us/what_is_live_art.html

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10 Performances

14. November 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Ort: Roehampton University, London

Veranstalter: Justin Hunt and Danae Theodoridou

Webseite: www.roehampton.ac.uk/10performances

Das textbasierte Performance-Projekt will sich mit dem performativen Schreiben im Verhältnis zum aufgeführten Performance-Ereignis auseinandersetzen. Davon ausgehend, dass Sprache kein Text, sondern ein Ereignis ist, soll Schreiben als eine Art zu performen betrachtet werden. Ebenso wird reflektiert, wie Aufführungen von Sprach- und Schreibprozessen profitieren.

Jeweils fünf internationale und britische Künstler werden für den 26. November einen Text zur Verfügung stellen.

The ten artists participating in the project are:

  • Mark Caffrey (Queen’s University, Belfast)
  • Barbara Campbell (Australia)
  • Robin Deacon (UK)
  • Matthew Goulish (USA) (Work performed by performance artist Lisa Alexander(UK))
  • Akillas Karazisis (Greece)
  • Johanna Linsley (Queen Mary, University of London)
  • Cathy Naden (UK)
  • Tamarin Norwood (Goldsmiths College, University of London)
  • Theron Schmidt (Queen Mary, University of London)
  • Danae Theodoridou (Roehampton University)

Wer nicht dabei sein kann, hat die Chance, das Ganze im Internet zu verfolgen:

http://www.scribblelive.com/Event/10_Performances_1

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Architektur von Performances

9. November 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Termin:  25.11.2009, 16.30 Uhr

Veranstalter: Centre for Research Into Expanded Dramaturgies, University of Winchester

Webseite www.expandeddramaturgies.com

Veranstaltungsort: St Edburga 201, University of Winchester

Das Seminar möchte der Bedeutung des Begriffs “Wahrnehmungsarchitektur (architecture of sensation)” in Bezug auf Interfaces zwischen Licht, Klang und Raum sowie textuellen und kulturellen Reaktionen auf den städtischen Raum nachgehen. Yvon Bonenfant  will die Frage erörtern, wie während einer Performance Architektur gefühlt wird, die durch die Verbindung von Licht und räumlich verteilte Klänge entsteht. Dabei will sie sich auf Theoretiker wie Martin Welton, Laura Marks, Steven Connor und Juhanni Pallasmaa beziehen. Inga Bryden möchte die Stadt als Wahrnehmungsraum beschreiben und refklektieren, wie Schriftsteller und Kulturkritiker sich zu dem Problem stellten, dass es unmöglich ist, die Komplexität der Erfahrung von Urbanität einzufangen. Sie wird u.a. Graffiti als Einschreibungen in den Raum diskturieren.

Yvon Bonenfant, Senior Lecturer in Performing Arts at the University of Winchester, works to explore intermedia performance that use extended voice as a starting point for adventures across disciplines. His works and collaborations have been shown in the UK, the USA, Canada, France, Brazil, Lithuania, Portugal, Slovakia and Japan and he has published in Performance Research; SCAN Journal; BMDP and others.

Dr Inga Bryden is Principal Lecturer in English and Head of Research in the Faculty of Arts at Winchester. She has published on visual and material cultures, domestic architecture, and literature and urban space, and has curating experience. Recent conference papers, at the University of Strathclyde and RIBA, have explored the links between literature, architecture and visual culture.

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Theatre and Film

5. November 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Fristende: 11. Januar 2010

Tagungszeitraum:  09.04.2010 – 11.04.2009

Veranstalter: The Southeastern Theatre Conference

Webseite: http://www.setc.org/publications/symposium.php

Veranstaltungsort: Agnes Scott College, Decatur, Georgia

Das Symposium möchte sich mit der Frage auseinander setzen, ob wir unser Verständnis vom Theater durch die Beschäftigung mit dem Film erweitern können. Sicherlich sei der Film leichter austauschbar und archivierbar, aber stellen Film und Theater wirklich verschiedene Ansprüche an ihr Publikum? Welche Kinotechniken können im Gegenwartstheater beobachtet werden?

Keynote Speaker:
Bruce McConachie, University of Pittsburgh
Author of Engaging Audiences: A Cognitive Approach to Spectating in the Theatre

Für einzelne Beiträge sind folgende Themen denkbar:

  • Broadwaymusicals, die auf Filmen basieren
  • Verfilmte Theaterstücke
  • Vaudeville (Varieté) und Film
  • Regisseure oder Künstler, die sowohl im Theater als auch im Film arbeiten
  • Film, der in Theateraufführungen/Medienkunst integriert ist (und vice versa)
  • ökonomische Überlegungen im Theater und Film
  • Schauspieltechniken für den Film im Vergleich zum Theater
  • Publikum, wie ähnlich/verschieden ist der Prozess des Konsumieren, Reagierens und Verstehens?
  • künstlerische Kontrolle und relative Macht des Textautors, Regisseur, Drehbuchschreibers und Filmregisseurs

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Deleuze and Performance

24. Juni 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Ein Sammelband, der sich mit dem Einfluss von Deleuze auf die Performancetheorie beschäftigt und von Laura Cull (http://www.lauracull.com/) herausgegeben wurde, ist kürzlich erschienen. Er will unter anderem klären, welche Bedeutung Performance in den Texten Deleuze hat und welche Bedeutung Deleuze für die performative Theorie und Praxis besitzt.

Contents
Introduction – Laura Cull
Chapter 1: Performing in the Chaosmos: Farts, Follicles, Mathematics, and Delirium in Deleuze – Herbert Blau
Chapter 2: I Artaud BwO: The Uses of Artaud’s To have Done with the judgement of God – Edward Scheer
Chapter 3: Expression and Affect in Kleist, Beckett, and Deleuze – Anthony Uhlmann
Chapter 4: A Theatre of Subtractive Extinction: Bene without Deleuze – Lorenzo Chiesa
Chapter 5: Performing, Strolling, Thinking: From Minor Literature to Theatre of the Future – Daniel Watt and Off the beaten path or, notes towards a Heideggerian deterritorialization: a response to Daniel Watt – Julian Wolfreys
Chapter 6: Becoming a Citizen of the World: Deleuze between Allan Kaprow and Adrian Piper – Stephen Zepke
Chapter 7: sub specie durationis – Matthew Goulish and Laura Cull
Chapter 8: Thinking through Theatre – Maaike Bleeker
Chapter 9: Becoming–Dinosaur: Collective Process and Movement Aesthetics – Anna Hickey-Moody
Chapter 10: …of butterflies, bodies and biograms… Affective spaces in performativities in the performance of Madama Butterfly – Barbara Kennedy
Chapter 11: Like a Prosthesis: Critical Performance à Digital Deleuze – Timothy Murray
Chapter 12: Performance as the Distribution of Life: From Aeschylus to Chekhov to VJing via Deleuze and Guattari – Andrew Murphie
Chapter 13: The ‘minor’ arithmetic of rhythm: imagining digital technologies for dance – Stamatia Portanova

Link zum britischen Amazon: http://www.amazon.co.uk/Deleuze-Performance-Connections-Laura-Cull/dp/0748635041/

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